Krankensalbung
Für eine Krankensalbung kommt der Priester gerne zu Ihnen nach Hause oder in das Pflegeheim, in dem sie leben. Melden Sie sich dazu bitte im Pfarrbüro. Da die Krankensalbung als kleiner Hausgottesdienst gefeiert wird, können Sie nach Wunsch und Möglichkeit auch weitere Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn dazu einladen. Auch der Empfang der Kommunion und die Beichte sind bei der Krankensalbung möglich.
Gott ist immer bei uns. Ganz besonders dann, wenn es um uns herum dunkel wird. Auch wenn wir krank sind. Wenn wir Schmerzen und Ängste haben. Wenn wir am eigenen Leib erfahren müssen, wie zerbrechlich und endlich das Leben ist. Durch das sichtbare Zeichen der Krankensalbung will Gott uns seine Nähe zusagen, uns Hoffnung schenken, stärken und trösten.
Die Krankensalbung gehört zu den sieben Sakramenten der katholischen Kirche. Sie ist ein heiliges Zeichen (von lat. sacrum signum), das der Priester dem Kranken spendet, indem er dessen Stirn und Hände mit geweihten Öl salbt und dabei ein Gebet spricht.
Die Krankensalbung ist auch unter der Bezeichnung „Letzte Ölung“ bekannt. Dieser Name erinnert daran, dass die Krankensalbung nicht nur ein Sakrament für kranke, sondern auch für sterbende Menschen ist und uns an der Schwelle des Todes für unsere letzte Reise – den Übergang in Gottes Hand – vorbereitet und stärkt.

